Wasserschadensortung: Wie funktioniert eine Leckortung?

Wasserschadensortung

Wasserschäden die längere Zeit unentdeckt bleiben, können schwerwiegende Folgen haben. Feuchte Stellen in Kellern, die erst nach vielen Monaten oder sogar Jahren bemerkt werden, können nicht nur zur Schimmelbildung führen, sondern auch das tragende Mauerwerk angreifen. Wände können durch das vorhandene Wasser instabil werden.

Wasserschäden in Ihren direkten Wohnräumen werden im Normalfall schneller bemerkt. Wir von der Guido Sigrist AG möchten anhang zweier Beispiele erklären, wie eine Wasserschadensortung abläuft und wieso es so wichtig ist, dass ein Wasserschaden vollständig entdeckt und beseitigt wird.

Ursachen für Wasserschäden sind oft auf unregelmässige Wartungsarbeiten zurückzuführen. Wer sich die Kosten für eine regelmässige Sanitärwartung sparen möchte wird eines Tages oft von Wasserschäden überrascht. Daher raten wir Ihnen Ihre Anlagen, Boiler und Leitungen durch unser Fachpersonal in wiederkehrenden Abständen prüfen zu lassen. Wir sagen Ihnen rechtzeitig bescheid, damit es erst gar nicht zu kostspieligen Schäden in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus kommt.

Der Wasserrohrbruch

Rohre unterliegen permanenter Abnutzung durch Wasser und Abwasser, Temperaturschwankungen und Witterung. Die modernen Materialien sind daher sehr resistent, jedoch nicht unzerstörbar. Nach Jahren nutzen sich auch qualitativ hochwertige Leitungen ab und müssen erneuert werden. Nur regelmässige Kontrollen schützen Sie präventiv vor einer Überschwemmung. Kommt es durch Druck oder Zerstörung des Materials zu einem Rohrbruch muss schnell gehandelt werden.

Dann ist der 24 Stunden Sanitär Notdienst von Guido Sigrist AG für Sie da!

Versteckte Wasserschäden in Böden, Decken und Wänden

Unser Beispiel betrifft ein Badezimmer. Nach einiger Zeit durch die tägliche Abnutzung der Rohre, einem Überdruck in der Leitung, entsteht in unserem Beispiel ein kleiner Riss in einer der Leitungen unterhalb des Waschbeckens. Durch den Riss kann Wasser in die Wand gelangen, die Funktionsweise des Wasserhahns ist jedoch nur minimal gestört. Da der Wasserhahn nur wenige Male am Tag benötigt wird, wird die Leckage nicht bemerkt. Da das Badezimmer gefliest ist dringt das Wasser nicht nach aussen, wird aber von der Wand aufgenommen und kann nicht abfliessen. Im Nachbarraum zeichnet sich nach einiger Zeit die Feuchtigkeit ab. Nun wird der Wasserschaden erstmals entdeckt und unser Sanitärservice gerufen.

Wie wird ein Wasserschaden aufgespürt?

Wasserschäden werden mit Hilfe des kapazitiven Messverfahrens, mit einem Feuchtemessgerät, aufgespürt. Bei dieser Standartmessmethode wird mit der Messsonde die Oberfläche um den feuchten Bereich der Leckage abgesucht. Durch einen Kondensator mit Wechselspannung im Feuchtemessgerät bildet sich im Inneren ein elektrisches Feld. Durch Annäherung an die feuchte Stelle verändert sich das elektrische Feld des Geräts. Diese Abweichung kann genau gemessen werden und gibt unserem Sanitär Aufschluss über die Ausbreitung und den Verlauf der Feuchtigkeit.

Erst nach einer vollständigen Ermittlung wie tief und weit sich der Wasserschaden ausgebreitet hat, können die nötigen Massnahmen zur Beseitigung der Schäden veranlasst werden.

Der Schadensort wird eingegrenzt. Mittels Druckprüfung wird die defekte Leitung aufgespürt. Die Leckage im Badezimmer kann nun leicht beseitigt werden, die defekte Leitung wird ausgetauscht. Vorher entfernte Fliesen werden wieder angebracht und die Ursache des Wasserschadens ist beseitigt. Nun geht es an die aufwendigere Arbeit, nachdem die Ursache behoben wurde, müssen sämtliche von Feuchtigkeit betroffenen Bauteile, Wände, Böden oder Decken getrocknet werden und wieder in einem einwandfreien Zustand versetzt werden.

Diese Sanierungsarbeit kann sehr aufwendig sein und zusätzliche Handwerker wie Maler, Gipser, Elektriker benötigen. Als Ihr Partner im Sanitärbereich machen wir Sie daher erneut darauf aufmerksam das viele Wasserschäden sich präventiv durch regelmässige Wartungsarbeiten und Kontrollen der Rohrleitungen vermeiden lassen. Was mit Rohren passiert, die nicht regelmässig gewartet werden können Sie in unserem Beitrag «Alte und kaputte Rohre sind gesundheitsschädlich» nachlesen.

Die Trocknung nach einem Wasserschaden

Mit Hilfe eines Kondensationstrockners lässt sich die Restfeuchte aus den Bauteilen, Bauteiloberflächen und Räumen entfernen. Mit Hilfe der Thermografie, der Darstellung von Wärmestrahlung mittels unserer Wärmebildkamera, werden Schäden innerhalb von Wänden, Böden und Decken für unser Fachpersonal in einem Thermogram sichtbar.

Anhand unseres zweiten Beispiels erklären wir eine umfassende Trocknung nach einem Wasserschaden durch eine defekte Leitung einer Fussbodenheizung.

Nachdem im Beispiel die defekte Leitung der Fussbodenheizung Wasser in den Boden abgegeben hat, ist Feuchtigkeit in den Boden und die anliegenden Wände eingedrungen. Unbemerkt kann dies zu starker Schimmelbildung führen und ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Bewohner darstellen. Nachdem die Ursache, eine defekte Leitung der Fussbodenheizung, beseitigt wurde, wird ein Unterdruckverfahren aufgebaut.

Um den feuchten Raum vollständig zu trocknen, werden im Fussboden gezielt Löcher gebohrt, über die die feuchte Luft ausströmen kann. Die richtige Platzierung der Bohrlöcher erfolgt über das Thermogram, in dem präzise sichtbar ist an welchen Orten die Leitungen verlaufen. Dank der Wärmebildkamera können unsere Sanitär sicher gehen das Bohrungen nur zwischen den Leitungen vorgenommen werden. Anschliessend werden zur Trocknung ein Wasserabscheider, ein Grobfilter, ein Seitenkanalverdichter und ein HEPA-Filter in Reihe geschaltet. Mittels Ansaugschläuchen wird die feuchte Luft aus dem Boden gesaugt und durch den Wasserabscheider geführt, die wärmere Raumluft kann durch die Entlastungsbohrung nachströmen. So entwickelt sich ein Luftzug, der die Feuchtigkeit aus dem Boden zieht. 

Um ein noch effektiveres Trocknungsergebnis zu erzielen kann ein zusätzlicher Adsorptionstrockner aufgebaut werden.

Die feuchte Luft wird also über die Bohrlöcher zum Wasserabscheider geleitet, dann zum Grobfilter, über den Seitenkanalverdichter zum HEPA-Filter, zum Adsorptionstrockner und schliesslich über den Fensterkeil hinaus ins Freie.

Effektive Trocknung eines Wasserschadens durch Adsorptionstrockner

Das im Innerem des Absorptionstrockners verbaute Trockenrad besitzt viele feine Kanäle, so dass die Oberfläche, durch die die Luft einströmt, um ein Vielfaches vergrössert ist. In den Kanälen des Rades befindet sich eine hygroskopische Beschichtung, die bestens dafür eignet, die Feuchtigkeit aufzunehmen. Durch einen internen zweiten Luftzug mit warmer Luft wird das Material nach maximaler Sättigung an Feuchtigkeit wieder getrocknet. Es entsteht ein Kreislauf, bis die Trocknung vollständig durchgeführt wurde und sämtliche Feuchtigkeit aus Wänden und Boden entfernt wurde. Über einen Fensterkeil gelangt die feuchte Luft nach draussen.

Nach der Trocknung werden sämtliche Geräte wieder abgebaut und unsere Partnerfirmen können notwendige Arbeiten zur Sanierung des Raumes durchführen.

Die Entlastungsbohrlöcher können wieder verschlossen werden, Wände neu gestrichen oder tapeziert werden.

Wir von Guido Sigrist AG – Ihrem Sanitär aus Regensdorf – hoffen wir konnten Ihnen einen Einblick geben in die fachgerechte Beseitigung von Wasserschäden. Selbstverständlich hoffen wir das Ihnen ein Wasserschaden in Ihrem Zuhause erspart bleibt. Sollte es dennoch dazu kommen, haben Sie einen vertrauensvollen Partner an Ihrer Seite.

Für Notfälle wie einem Wasserrohrbruch steht Ihnen unser Notfalldienst jederzeit zur Verfügung. Wir sind schnellstmöglich vor Ort und reparieren notwendige Rohre, Leitungen oder Heizungen.

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